
Mit verschiedenen Handarbeitstechniken beschäftige ich mich schon seit meiner frühesten Kindheit. Sticken (Wandteppiche), Häkeln und Stricken waren die ersten Erfahrungen. Wer hat nicht noch sein erstes selbstgefertigtes Nadelkissen im Nähkästchen!?
In den 1990er Jahren habe ich dann die Handspindel und das Spinnrad für mich entdeckt, ein für mich entspannender täglichen Büroarbeit.
Eine meiner großen Leidenschaften waren/sind historische Modenschauen, die ich zu vielen Festen und Veranstaltungen organisierte. Nicht nur die historische Gewandung des Mittelalters verwandelt, auch die Kleidung in den darauf folgenden Zeiten können begeistern und verzaubern, bis heute.
2014 habe ich die erste Bekanntschaft mit den Posamentenknöpfen der neuen Art gemacht. Fortan konnte ich nicht mehr ohne – Knöpfe machen süchtig! Nach intensivem Selbststudium, vielen Büchern, Vorträgen, Lehrgängen und mehreren hundert eigenen Knöpfen später, vermittle ich gern mein Wissen an andere weiter und hoffe auf ähnliches Interesse.
Textile Handarbeiten, Entstehung, Entwicklung und Geschichte vom Faden zur Kleidung – welch eine Bandbreite. Heute ist auch der Gebrauch von Handspindeln bis zur Herstellung von Textilien meine Freude und Leidenschaft. Handspindel ist nicht gleich Handspindel und Faden nicht gleich Faden – ein komplexes Thema.

Jordanien:
Spinnen mit der Original-Handspindel der Beduinen-Frauen, Faser Ziegenhaar (nach einem Wüstenmarsch beeindruckend)

Strichzeug meist selbst auf Wanderungen weltweit mit im Gepäck., hier die Ruine – Burg Wolfshöhe im Fränkischen

Schnell noch ein paar Runden stricken, bevor das leckere Essen kommt, mitten in der Sahara